Honnefer Volkszeitung: Exponate mit ... Klangbildern der vielseitigen Künstlerin Eleonora Heine-Jundi (gaben) Einblicke in die Denkstrukturen und Kreativität einer faszinierenden, komplexen Persönlichkeit, die nicht nur im isolierten Elfenbeimturm stumme Zwiesprache hält mit ihren Produkten, sondern Stellung bezieht und sich einmischt in die Diskussion um Defizite in unserer Welt.
"Klangbilder", Porträts bestimmter Musikwerke, davon etliche zu Glasmusik, deren Farbcharakter sie beim Anhören oft beidhändig und spontan heruntermalt, stellen eine weitere, wichtige Facette ihrer wachen, kreativen Persöblichkeit dar. ... Die Spontaneität des Hör-Sehens führt zu überraschenden Ergebnissen, an denen dennoch ein strenger Formwille und das Ringen um Ausgewogengebheit wahrzunehmen sind.

Bad Breisiger Fenster: "Töne hören, sehen, malen", das Zusammenspiel der beiden unterschiedlichen Kunstrichtungen, "verfolgt" Heine-Jundi seit Jahrzehnten. Gut in Erinnerung ist ihr noch die Begegnung mit dem Geigen-Virtuosen Yehudi Menuhin 1960, mit dem sie die "Synästhesie" von Farbe und Ton diskutierte. Auch Menuhin empfand Musik als "harmonischen Farbreigen", entdeckte mit Heine-Jundi die gleichartige Sprsche der beiden Kunstrichtungen in Harmonie und Komposition.

Bonner General-Anzeiger: In unserer Zeit des Baumsterbens, ja, des Waldsterbens, sind die großartigen Baumporträts von E.H.-Jundi eine eindringliche Aussage, die einem das Herz und das Auge für die Bäume öffnet. Jeder ihrer virtuosen Pinselstriche führt in immer neue Farbbereiche und lässt den Betrachter das Tiefste und Verborgendste des Sujets miterleben.
Ihre Bilder verbreiten eine lebensfrohe Atmosphäre.
Man darf wieder hoffen - auch in der Kunst.
Wahre Kunst, nicht Reportage unserer momentanen Misere.

Thüringische LZ: Die musikalischen Eindrücke von der Internationalen Orgeltagung in Weimar konkretisierte EHJ zu einem detaillierten Seh-Erlebnis von "Farb-Klängen". Nach Buxtehude's Präludium und Fuge D-Dur entstand ein unverwechselbares Musik-Bild, sensibel in Aquarellfarben über den Moment der Aufführung hinaus festgehalten.

Frankfurter Rundschau: EHJ s Baumbilder zeigen, wie Alter und natürlicher Verfall neues Leben begründen. Aber sie zeigt auch Wälder, die von Stürmen zerfetzt und ohne jede Hoffnung zertrümmert sind. Ihr Wissen und Fühlen über Bäume drückt sie eindrucksvoll aus mit Öl, Aquarell und Zeichenstift.

Staatszeitung Rheinlandpfalz: Heine-Jundi's emotionale Beziehung zu Bäumen hat ihr internationale Anerkennung gebracht.

Main-Echo: Die Inspiration, die für Heine-Jundi von Musik, von Versen, von persönlichen Eindrücken ausgeht, wird in Farben umgesetzt, deren ungemeine Vielfalt sie beherrscht, wie ein Virtuose sein Instrument.

Westfälische Rundschau: Dort, wo für den Fotografen die Arbeit zu Ende wäre, fängt sie für Eleonora Heine-Jundi an. Sie zeichnet Skizzen aus den unterschiedlichsten Perspektiven, so als wolle sie sich des Wesens "ihres" Baumes genau versichern.

Al Nahar, Beirut: Heine-Jundi ist gereist, hat unter verschiedenen Nationen gelebt, hat ihre Gewohnheiten belauscht und die verschiedenen Lebenswege der Menschen aufgespürt und ihre Werte empfunden. Sie spricht von Philosophie und lebt sie in ihren Bildern, in die sie immer den Menschen einbezieht.

Die Rheinpfalz: Es ist nicht allein das enorme Farb- und Formenspiel, mit der die Künstlerin besticht, sonder über diesen Impulsen auch das Rätselhafte, das im zauberischen Spiel fesselt.

L'Orient De Jour: Heine-Jundi's Bilder sind unabhängig, sind Möglichkeiten zu verreisen. Es sind Strudel, deren Gesamtheit auf jedem Bild eine unerwartete Harmonie formt. Was ich an dieser Malerei schätze, ist ihr Charakter der Gesamtheit, die Abwesenheit intellektuellen Getues, diese Art, genau das zu tun, was man möchte. Es entsteht eine Herausforderung. Dies ist eine ganz persönliche Welt, die immer objektiver wird, je länger man sie betrachtet.

La Revue Du Liban, Beirut: Die Philosophie in der Malerei Heine-Jundi's wirkt auf uns wie von dem Wunsch beherrscht, von der Genesis der Dinge Zeugnis zu geben, von der Epoche der großen Veränderungen und von dem Begriff des Werdens.

Herald Tribune, London: Eleonora Heine-Jundi, eine deutsche Künstlerin, deren Farbgebung durch ihren langen Aufenthalt in Westafrika sehr beeinflusst ist, könnte als abstrakter Realist bezeichnet werden. Die Gesamtwirkung ist eine verzauberte, sich immer verändernde Welt - the ambience of Ovid's Metamorphosis.