Biographisches: Eleonora Heine-Jundi ist die Pionierin der Baumportraitierung in Deutschland

Schon seit den 1970er Jahren setzte sich Eleonora Heine-Jundi durch hervorragende Malerei, Vorträge, Seminare, Unterricht in Schulen, Baumpflanzungen für den Naturschutz ein.

Eleonora Heine –Jundi, 1935 in Deutschland geboren, hatte mit sechzehn Jahren ihre erste Ausstellung, der noch viele folgen sollten. Etwas später begegnete sie ihrem bedeutendsten Lehrer, Heinz Battke, Professor an der Kunstakademie in Frankfurt. Ihr wirklicher Lehrmeister aber bleibt die Natur. Viele Jahre im Ausland und ausgedehnte Reisen bereicherten ihr weitgefächertes Werk.
1975, wieder in Deutschland, gründete E. Heine-Jundi parallel zu ihren zahlreichen Ausstellungen eine Malschule. 1980 wurden die Bäume ein zentrales Thema in ihrem umfangreichen Kunstschaffen, in dem ihre Malerei zu Musik besonders beachtenswert ist.

1982 bat Prof. Dr. Hans Joachim Fröhlich, damals Landesforstmeister von Hessen, die Malerin um ihr Mitwirken an seinem bekannten Buch: „ Alte liebenswerte Bäume in Hessen“. Mit der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ unternahm Heine-Jundi eine Reihe von Veranstaltungen in Sachen Baum und Wald. Die Medien, auch das Fernsehen, hatten schon viel über die bekannte Malerin berichtet, als sie 1995 begann, für das Kuratorium „Baum des Jahres“ die Plakate für den jeweiligen Jahresbaum zu schaffen.

Eleonora Heine-Jundi gehört nicht nur zu den Pionieren, die Ende der siebziger Jahre begannen, sich besonders für die Bäume einzusetzen, sondern wurde zu Deutschlands hervorragenden Baum-Malerin, die ihr Engagement in Vorträge, Seminare, Unterricht in Schulen, in Baumpflanzungen und andere Aktivitäten ausdehnt. Heine-Jundi verstand ihren künstlerischen Einsatz, nämlich Bäume zu malen, von Anfang an als ihren Beitrag zum Umweltschutz.

Das graphische Werk von Eleonora Heine-Jundi zeichnet sich aus durch ihre große Variation von Strichführungen, mit der sie den unterschiedlichen Aussagen der Bäume gerecht werden kann.

Heine-Jundis dendrologische Kenntnisse, ihr meisterliches Können – besonders aber ihre Hingabe an die Bäume, sie sitzt Stunden und Tage beobachtend, zeichnend und malend bei ihnen – und nicht zuletzt ihre virtuosen Farbgebungen, geben ihren Baumportraits - diese Wortschöpfung kreierte sie vor dreißig Jahren - eine beeindruckende, authentische Aussagekraft.

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