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"Bäume sind Persönlichkeiten" |
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Finissage der Ausstellung "Die Botschaft der Bäume" von Eleonora Heine-Jundi |
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Über 2200 Besucher fanden den Weg ins Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Weißen Turm in Ahrweiler, um sich die Ausstellung "Die Botschaft der Bäume" anzusehen. Kreisstadtbeigeordneter Werner Schüller erläuterte in seinem Grußwort: "Die Ausstellung und eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen haben uns über Bäume informiert, uns mit ihrer Einzigartigkeit, ihrer Botanik, ihren Problemen und ihrer Symbolik bekannt und vertraut gemacht." Namhafte Persönlichkeiten aus Forst und Wissenschaft gehörten zu den Referenten, darunter Prof. Andreas Roloff vom Institut für Forstbotanik und Forstzoologie der Technischen Universität Dresden, Dr. Bolko Haase von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Waldwirtschaft in Trippstadt sowie Prof. Wedig Kausch-Blecken von Schmeling als Initiator des Förderkreises Speierling. Dr. Christoph Abs führte durch seinen Privatwald, Oberforstrat Hansjörg Pohlmeyer informierte über Baum und Recht. Eine noch breitere Präsentation des Themenspektrums "Baum" ermöglichte die Museumsnacht 2009. Dies alles spiegelt aber nur einen Bruchteil des Engagements wider, das die Malerin und engagierte Baumbotschafterin Eleonora Heine-Jundi sowohl persönlich in Gesprächen und musikalisch-literarischem Austausch mit den Besuchern als auch hinter den Kulissen rund um ihre Ausstellung und mit Hilfe der Botschaft ihrer Bilder leistete. Hier in Bad Neuenahr-Ahrweiler haben sich immerhin rund 2200 Besucher von der Botschaft der Bäume ansprechen lassen, darunter viele, die mit den Worten "Jetzt geht man ganz anders in den Wald" oder "Jetzt sehe ich mir Bäume ganz anders an" das Haus wieder verließen. "Die Ausstellung ihrer Baumporträts hier in unserem Museum der Stadt war für uns eine Ehre. Eleonora Heine-Jundi bedankte sich bei der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, besonders beim Team des Museums der Stadt unter der Leitung von Heike Wernz-Kaiser. Heine-Jundi wusste von erfreulichen internationalen Kontakten auf ihren Internetseiten www.heine-jundi.de zu berichten. Auf Fragen des Publikums erklärte Heine-Jundi die Methoden ihres Schaffens. So ist etwa die Fotoaufnahme eines Baumes als Vorlage für ein Bild bei der Malerin verpönt. "Ein Foto ist nur eine Momentaufnahme. Ein Augenblick. Ich muss den Baum erkunden, mich ihm nähern, Zeit mit ihm verbringen, unterschiedliche Lichtverhältnisse auf mich wirken lassen." Heine-Jundi wurde energisch und ambitioniert als sie erklärte, dass ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf unserer Erde kontaminiert oder durch Raubbau zerstört sei. Auf die Frage, wie lange der Malprozess eines Bildes dauere, antwortete die Malerin: "Ein ganzes Leben lang. Bäume sind Persönlichkeiten, sie haben Würde. Bedenken sie, dass ein Baum zehn mal älter als ein Mensch werden kann. Meine Malerei ist mein Beitrag zum Umweltschutz. |
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Gerd Weigl / Foto: Vollrath |